
Indien
von Josef Hader & Alfred Dorfer
Bad Hersfelder Festspiele · Schloss Eichhof

Team
- Bühne · Christina Pointner
- Kostüme · Kerstin Micheel
- Licht · Ulrich Schneider
- Musik · Matthias Trippner, Leo Gmelch
Besetzung
Robert Joseph Bartl, Peter Englert, Leo Gmelch, Nico Otto, Bernd Schill, Anna Veit, Mathias Znidarec
Galerie





















Presse
„Blitzflink-leichtfüßig, grell-hintersinnig, derb-komisch und berührend gallenbitter … hat Joern Hinkel in seiner detailgetreuen, pointen-sicheren, temporeichen, mitunter surrealen Inszenierung die unterschiedlichsten Facetten vereint. Schwarzer Humor verbindet sich mit liebenswürdiger Menschlichkeit, Wortwitz vermählt sich mit Situationskomik. … Die zwei Hauptprotagonisten begeistern als fulminante Erzkomödianten und versierte Charakterdarsteller von hohen Graden. Zudem weiß nach der Premiere wohl ein jeder Festspielfreund, dass „Indien“ eine der weitaus besten Produktionen im Eichhof ist.“
Fuldaer Zeitung
„Doch hinter der sehr rustikalen Komik lauert die Tragik, werden Sehnsüchte und tiefe Verletzungen offenbar. Das alles erleben die Zuschauer als hochkarätiges Kammerspiel, in dem der derbe Humor Teil geschliffener Dialoge ist. … Dabei beherrschen Robert Joseph Bartl und Mathias Znidarec nicht nur den brachialen Humor, sondern begeistern vor allem im Detail, mit feiner Mimik und Gestik – bis hin zu Bartls ausdrucksstarkem kleinen Zeh.“
Hersfelder Zeitung
„Hinreißend vollzieht Bartl die Verwandlung vom Spießer zum lockeren Kerl, der im Krankenhaus alle Fünfe gerade sein lässt und es tiefenentspannt hinnimmt, dass er als einziger Patient ausgerechnet in dem Trakt des Klinikums untergebracht ist, der gerade umgebaut wird: man(n) hat schließlich nur noch 14 Tage zu leben … Mit Wiener Schmäh und kongenialer Mimik weiß Mathias Znidarec zu begeistern. Glaubwürdig gibt er den ‚depperten‘ Miesepeter, der in der zweiten Hälfte der Tragikomödie eine ungelenke Charmeoffensive startet, indem er Fellner jeden Wunsch von den Lippen abliest. … Fein unterlegt wird ‚Indien‘ von schräger, bayerischer Blasmusik. Leo Gmelch und Matthias Trippner geben Vollgas und lassen die Disharmonien nur so sprudeln. Darauf ein kühles Helles. … Fazit: Joern Hinkels ‚Indien‘ und das Ensemble haben sich ein Schnitzel Wiener Art der obersten Güteklasse verdient.“
osthessen-news