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2019 · Schauspiel

Der Prozess

nach dem Roman von Franz Kafka

Stückfassung von Joern Hinkel (UA) · Bad Hersfelder Festspiele

Der Prozess – Titelbild
Foto: Steffen Sennewald

Team

  • Musik · Jörg Gollasch
  • Choreografie · Jurriaan Bles
  • Bühne · Jens Kilian
  • Kostüme · Kerstin Micheel
  • Sounddesign · Jörg Grünsfelder
  • Lichtdesign · Ulrich Schneider

Besetzung

Elijah Christen, Jürgen Hartmann, Thomas Maximilian Held, Dieter Laser, Markus Majowski, Ronny Miersch, Thorsten Nindel, Nico Otto, Corinna Pohlmann, Maria Radomski, Marianne Sägebrecht, Mathias Schlung, Ingrid Steeger, Nicole Sydow, Lou Zöllkau und Jule Gölsdorf

Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Klaus Lefebvre
Der Prozess – Szenenfoto
Der Prozess – Szenenfoto
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
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Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald
Der Prozess – Szenenfoto
Foto: Steffen Sennewald

„Anonyme Anschuldigungen, Hetze und Häme – in Zeiten des Internets hat es die böse Unterstellung noch leichter als zu Kafkas Zeiten vor 100 Jahren. Und der Rechtsweg, er ist nicht ausgeschlossen, er führt ins nichts. Überall dort, wo das Recht nicht der Gerechtigkeit dient – in vielen Ländern auch heute … Ein starkes Stück Theater in der Stiftsruine von Bad Hersfeld. Augen auf, so ist die Botschaft. Denn, wenn das Recht nur noch aus Schein besteht und die Wahrheit mit Füßen getreten wird, dann steht schnell auch die Freiheit auf dem Spiel!“

heute-journal

„Untergang und Unterhaltung – Die Bad Hersfelder Festspiele eröffnen in munterer, aber nicht verfehlter Manier „quicklebendige Inszenierung dunkel grundiert“. Gerade ihre Unterhaltungs- und Schauwerte werfen ein grelles Licht auf die fatale Lage.“

Frankfurter Rundschau

„Hinkel hat den Stoff in die Gegenwart geholt, hat beispielsweise den Maler zum Paparazzi-Fotografen gemacht, Kafkas Sprache entstaubt und Figuren weiter entwickelt. Schon angesichts dessen, was aktuell in der Welt passiert, hätte man Hinkels Deutung nicht in Frage gestellt. Im Zusammenspiel mit dem der Premiere vorausgegangenen Festakt, bei dem der in der Türkei zu Unrecht inhaftierte Journalist Deniz Yücel die Festrede hielt, wird daraus aber ein machtvolles Statement der Festspiele gegen Willkür und Gewalt. (…) Am Ende steht ein Todesurteil, das nicht wie im Buch gleich vollstreckt wird, sondern den Weg in die Revision offenlässt. Man fragt sich nach dem Martyrium des Josef K., ob die sofortige Hinrichtung nicht die gnädigere Lösung gewesen wäre. – Dass man jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen kann, das spürt auch das Premierenpublikum: Es spendete lange und reichlich Beifall für einen intensiven Theaterabend. Doch die Anspannung mag sich nicht gleich lösen, die Bedrückung bleibt.“

Hersfelder Zeitung

„Wie war’s: Eindrucksvoll. Präzise gearbeitet mit Bildern von universeller Kraft. Es ist ein bewegender Theaterabend in großen beeindruckenden Bildern, der mit einem Lachen endet. Ein spannender Schluss, so wie überhaupt die Präzision und Analysekraft der gesamten Inszenierung beeindrucken.“

HNA

„Ein Meisterstück mit einem Meisterwerk: Joern Hinkel überzeugt und beeindruckt bei der Eröffnungspremiere der 69. Bad Hersfelder Festspiele mit seiner stringent-klugen Fassung und grotesk-intensiven Inszenierung von Franz Kafkas hochaktuellen Roman „Der Prozess““

Fuldaer Zeitung

„Völlig unvoreingenommen bringt Festspielintendant Joern Hinkel eines der meistinterpretierten Bücher der Weltliteratur auf die Bühne. Der Regisseur hat eine zeitnahe Fassung geschrieben, Rollen weiterentwickelt, Szenen, die im Roman lediglich angedeutet werden, auserzählt und absurde und slapstickhaft anmutende Situationen zugespitzt. Trotzdem bleibt das Spiel – und das ist das Geniale – „immer am Stoff“.“

osthessen-news

„Ronny Miersch präsentiert uns in der Stiftsruine mit selten gesehener Intensität einen jungen Banker, der sich zunächst einem Spaß verraten glaubt, alsdann jedoch wutschnaubend gegen ein System anrennt, das den armen Tropf schon längst in seiner Kontrolle weiß.“

Mannheimer Morgen

„Joern Hinkel ist ein mutiger Mann, denn was er den Premierengästen bei den 69. Bad Hersfelder Festspielen serviert, ist beileibe keine leichte Kost. Mit seiner Bühnenadaption von Franz Kafkas zeitlos aktuellem Roman „Der Prozess“ aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts setzt der Intendant ein politisches Ausrufezeichen.“

Gießener Allgemeine