
Notre Dame
von Victor Hugo
Fassung von Tilman Raabke und Joern Hinkel (UA) · Bad Hersfelder Festspiele

Team
- Musik · Jörg Gollasch
- Dramaturgie · Tilman Raabke
- Bühne · Jens Kilian
- Kostüme · Daniela Selig
- Sounddesign · Jörg Grünsfelder
- Lichtdesign · Ulrich Schneider
- Mapping · Maximilian Pfisterer & Sheidan Zeinalov
- Choreografie · Richard Weber
Besetzung
Günter Alt, Catherine Sophie Dumont, Peter Englert, Jürgen Hartmann, Bettina Hauenschild, Kristina Kufner, Luca Lehnert, Richy Müller, Robert Nickisch, Thorsten Nindel, Anouschka Renzi, Mathias Schlung, Karla Sengteller, Oliver Urbanski, Lara Aylin Winkler
Galerie




































Medien
Presse
„Das scheinbar Unmögliche ist gelungen. An vielen Stellen gut, an manchen sogar hervorragend. Der Trick des Regisseurs Hinkel besteht darin, den Fortgang der zuweilen komplizierten Handlung von wechselnden Erzählern in Originalsätzen Hugos vortragen zu lassen, wobei diese Erzähler sich oft sekundenschnell in Darsteller verwandeln und damit vom Berichten ins Spielen wechseln. Nach und nach nimmt die Geschichte Fahrt auf, wird immer dichter und läuft nach der Pause auf einen optischen und dramatischen Höhepunkt zu, den Angriff des Pöbels auf die Kathedrale von Paris.“
FAZ
„Es sind die Bilder, die beeindrucken und in Erinnerung bleiben. Wenn zum Beispiel eine schwarz gekleidete Gestalt von hoch oben Esmeralda beim Tanzen zusieht. Oder wenn aus allen Ecken schräge Gestalten auf die Bühne geschlichen, gehumpelt oder gekrochen kommen. Vor allem aber ist es das grandiose Zusammenspiel der Mapping-Technik, die die Stiftsruine zu einer gotischen Kathedrale oder in einen heruntergekommenen Königspalast verwandelt, mit den vor dieser Kulisse agierenden Darstellern, das in Joern Hinkels Inszenierung von „Notre Dame“ immer wieder fasziniert. – Joern Hinkel und Tilman Raabke haben aus Victor Hugos Roman aus dem Jahr 1831 ein dichtes und vielschichtiges Theaterstück gemacht, das bei den Bad Hersfelder Festspielen seine Uraufführung erlebte und vom Publikum mit langanhaltendem Beifall, Jubelrufen, Trampeln und zuletzt auch stehend gefeiert wurde.“
Hersfelder Zeitung
„Eine Welt im Umbruch, eine Gesellschaft fast ohne Empathie und eine Liebe, die in den Wahnsinn führt. Mit dem gewichtigen und bilderstarken Drama „Notre Dame“ wurden die diesjährigen Bad Hersfelder Festspiele eröffnet. – Der Glöckner steht nicht im Zentrum dieser Inszenierung. Und doch ist er derjenige bei dem das Publikum miteifert. Robert Nickisch gelingt mit seiner wuchtigen körperbetonten Darstellung eine Glanzleistung. Ja, der Glöckner mag hässlich sein. Aber einer jeden Gesellschaft stünde es gut zu Gesicht, sich mehr Menschen von seinem Schlag in ihrer Mitte zu wünschen, statt sie auszugrenzen, weil sie anders sind.“
Fuldaer Zeitung
„Es ist ein großartiges Plädoyer gegen Rassismus sowie die Ausgrenzung von Andersdenkenden und Fremden, was bei den Bad Hersfelder Festspielen jetzt zur Uraufführung gekommen ist.“
Kulturfeder